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Der 1974 in Böblingen geborene Pianist Daniel Röhm zeigte bereits im frühen Kindesalter eine außergewöhnliche musikalische Begabung. Seine pianistische Ausbildung begann er bereits während der Schulzeit bei dem renommierten Klavierpädagogen Paul Buck in Stuttgart. Von 1995 bis 2002 folgte ein Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Konrad Elser. Das Solistenexamen in der Meisterklasse von Gerhard Oppitz in München, welches er im Sommer 2004 absolvierte, sowie zahlreiche Meisterkurse runden seine Ausbildung ab. Daniel Röhm war Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Schon während der Schulzeit war er erster Bundessieger in der Kategorie „Solowertung“ beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Es folgten Preise beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb in Weimar, dem Wartburg Klavierwettbewerb Eisenach, dem Internationalen Klavierwettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona, dem Klavierwettbewerb „Lions Clubs international“, und dem Possehl-Wettbewerb Lübeck. Außerdem erhielt er den Preis der „Mozart-Stiftung Stuttgart“ sowie zweimal den Preis des „Deutschen Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg. Zudem war Daniel Röhm Stipendiat der „Marie-Luise Imbusch Stiftung“, des Richard-Wagner-Verbandes, der „Jürgen Ponto Stiftung“ sowie der „Friedrich Jürgen Sellheim-Stiftung“ Hannover. Konzertengagements mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern, sowie Einladungen zu Klavierrezitals im In- und Ausland führten ihn durch große Teile Europas bis nach Fernost. Als Solist trat Röhm mit den Stuttgarter Philharmonikern, den Bergischen Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, den Baden- Badener Philharmonikern, dem Heilbronner Symphonieorchester, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Warschauer Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Banatul, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Südwestdeutschen Kammerorchester, der Sinfonietta Köln sowie dem Suk-Chamber-Orchestra auf und arbeitete unter anderen mit Dirigenten wie Ruben Gazarian, Jac van Steen, Gabriel Feltz, Alastair Willis, Christoph Müller, Cornelius Frowein, Pavel Baleff und Gheorghe Costin.
In der deutschen Musikszene sorgte er im Mai 2005 für Aufsehen, als er innerhalb von 5 Stunden in einem Konzert mit der „Staatskapelle Weimar“ unter Jac van Steen mit dem 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms einsprang. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten Röhm zu Sendern wie dem NDR, SWR, SWF, Deutschlandradio Berlin und Bayrischen Rundfunk.
Für die Saison 2009/10 ist eine ausgedehnte Tournee durch 10 Städte Deutschlands mit der Nordwestdeutschen Philharmonie sowie eine große Konzertreise nach China geplant.Er ist regelmäßiger Gast beim Schleswig Holstein Musikfestival, dem Oberstdorfer Musiksommer und beim Festival Liszt en Provence. Ein besonderes Augenmerk legt Daniel Röhm auf seltener gespieltes Repertoire, wie auf seiner dritten Soloeinspielung (Produktion: SWR-Stuttgart), die ausschließlich Werke von Ernst von Dohnányi beinhaltet. Im Juni 2009 spielte er mit der Staatskapelle Weimar Dohnányis "Variationen über ein Kinderlied" und mit den Stuttgarter Philharmonikern im Dezember 2008 die Bearbeitung von Smetanas Klavierwerk „Macbeth und die Hexen“ von Jarmil Burghauser.
Daniel Röhm war der erste deutsche Pianist, der das 3. Klavierkonzert von Pancho Vladigerov aufführte. Auch das 2. Klavierkonzert von Selim Palmgren wird mit ihm zum ersten Mal in Deutschland zu hören sein.
Seine Debut-CD beim Label Genuin mit späten Klaviersonaten von F. Schubert (c -moll ;A-Dur) wurde mit dem SUPERSONIC-AWARD ausgezeichnet. Röhms breites Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart mit Schwerpunkten bei Liszt, Schubert und Brahms.
Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen. Mit den Cellisten Daniel Müller-Schott , Julian Steckel, Johannes Moser und Inga Raab tritt er regelmäßig auf. Kammermusikkurse (Klaviertrio mit Mirjam Trück Violine, und Julian Steckel) bei Persönlichkeiten wie Walter Levin und und Leonard Hokanson runden seine Ausbildung ab. Für „Amnesty International“ nahm er zusammen mit der Geigerin Gabriele Turck eine CD mit Sonaten von Franck und Schubert auf. Im Frühjahr 2009 ging er zusammen mit dem Pianisten Alfredo Perl ins Studio beim SWR Stuttgart, um in vierhändiger Besetzung zu produzieren. (Beethoven: Große Fuge op.134; Schubert: Lebensstürme u.a.). Seit dem Sommersemester 2008 lehrt Daniel Röhm an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar im Hauptfach Klavier.
Karina Kuzumi (Violine) wurde in Tokyo, Japan geboren. Ersten Violinunterricht erhielt sie mit sechs Jahren ; mit zwölf spielte sie Saint-Saens Violinkonzert Nr.3 mit dem Tokyo City Philharmonic Orchestra in Tokyo.
Nach ihrem Abschluss am Musikgymnasium Tokyo begann ihr Solodiplomstudium an der Musikhochschule Toho Gakuen in Tokyo bei Prof. Tsugio Tokunaga. Anschließend studierte sie an der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule für Musik in Köln bei Prof.Zakhar Bron. Sie war Stipendiatin des Kulturministeriums und der Stiftung "Yasuda Seimei Quality of Life" in Japan.
Während dieser Zeit gewann sie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, so den 1.Preis beim " All Japan Student Competition" 1988 und den Sonderpreis beim "Japan Soloist Contest" in Tokyo 1992. 1997 wurde sie Preisträgerin beim "J. Szigeti International Violin Competition" in Budapest. Als Solistin trat sie mehrmals u.a. mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Kammerorchester Reina Sofia, der Klassischen Philharmonie Bonn, dem Budapest Symphony Orchestra und mit den Stuttgarter Philharmonikern auf.
Weitere solistische Auftritte folgten in Japan, Spanien, Holland,Schweiz und in der alten Oper in Frankfurt neben ihren Aufnahmetätigkeiten für die NHK Japan, Radio II Clasica Spanien und La Radio Swiss Romande. Seit 2001 ist sie stv.1.Konzertmeisterin bei den Stuttgarter Philharmonikern.
Bernhard Lörcher,(Cello)geb. 13.9.1970 in Freiburg/Breisgau. Nach dem Abitur Studium bei Prof. Martin Ostertag. Orchesterdiplom 1997 und Konzertreife 1999 (beides mit Auszeichnung). 1998 Stipendium des DAAD für ein Kammermusikstudium in Wien (Alban-Berg Quartett, Wiener Streichsextett) 1996 2. Preis Mendelssohn-Wettbewerb Berlin (Solowertung) Seit 1999 Solocellist bei Stuttgarter Philharmonikern Seit 2008 Lehrauftrag an der Staatlichen Musikhochschule Karlsuhe Unterrichtet und konzertiert bei zahlreichen internationalen Musikfestivals (Chiemgaufestival, Schloßfestspiele Ludwigsburg, Internationale Bachfestspiele Helmut Rilling, Rheingau-Festival,Schleswig-Holstein-Musik-Festival, FEMUSC Brasilien, Sunflower-Festival USA, Frankreich, Italien, Israel) Konzertierte mit nahmhaften Musikern wie Thomas Brandis, Reinhold Friedrich, Miriam Fried, Mstislav Rostropovich, Ori Kam, Shmuel Ashkenazy ,Vermeer Quartett, Cleveland Quartett, Ulf Hölscher, Lorin Maazel, Helmuth Rilling.
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