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Die Geschwindigkeit steigernd driftet das Duo unterbrochen von humorvoll nervenden Werbesequenzen, die vom Verspeisen einer Fliege, Schönheitswahn und Bonanza Ausritt nach Marlboro-Manier erzählen, an den Rand der körperlichen und musikalischen Erschöpfung. Rien ne va plus.
Mediale Sequenzen, die uns tagtäglich überfrachten unsere Handlungen unterbrechen, wann immer wir ihnen ausgeliefert sind, und wann immer wir uns ihnen ausliefern, sind Thema des zweiten Teil. Die Stringenz des Stückes ist die Beschleunigung und Verzahnung der Handlung (des Geschehens) und führt zu einem multiplen Diskurs über Wahrnehmung, Wirklichkeit, Vorstellung und Handeln. Die musikalische Grundlage ist Ulrich Wedlichs Sonata. Die Tänzerin beginnt in Marathonmanier und beschleunigt ihr Tempo auf die maximale Frequenz. Dann reißen getanzte Werbesequenzen die beiden Performer aus dem weiter fortschreitenden Lauf der Dinge, unterbrechen gnadenlos die eben aufgebaute Stimmung, die musikalische Harmonie. Die Slogans quetschen sich aufdringlich, naiv, repetierend ins Geschehen und verführen doch zum Schmunzeln, ein Spiel zwischen Avantgarde und Entertainment.
Darsteller: Antje Jetzky: Tanz, Choreographie Ulrich Wedlich: Gitarre, Musik
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